Allgemeine Geschäftsbedingungen
Geltungsbereich: Geschäftskunden (B2B). Pflegeeinrichtungen, Träger und Bildungsanbieter.
§ 1 Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge über Fortbildungen, Beratungen und Qualifizierungskurse, die zwischen Benjamin Tobies (Auftragnehmer) und Geschäftskunden (Auftraggeber) geschlossen werden. Verbraucherverträge im Sinne des § 13 BGB werden nicht abgeschlossen.
§ 2 Vertragsschluss und Durchführung
- Ein verbindlicher Vertrag kommt zustande, wenn eine Anfrage des Kunden via E-Mail durch eine Bestätigungs-E-Mail des Auftragnehmers verbindlich angenommen wird.
- Die pädagogische und inhaltliche Gestaltung des Auftrags obliegt im Rahmen der freiberuflichen Freiheit dem Auftragnehmer. Inhalte werden individuell auf die Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten.
§ 3 Stornierungsbedingungen
Bei Absage fest gebuchter Termine durch den Auftraggeber gelten folgende Stornosätze:
- Bis 4 Wochen vor Termin: kostenfrei.
- Unter 4 Wochen vor Termin: 50 % des vereinbarten Gesamthonorars.
- Ab 1 Woche vor Termin: 100 % des vereinbarten Gesamthonorars.
§ 4 Kennenlerngespräche
Termine zur Geschäftsanbahnung sind für den Kunden grundsätzlich kostenfrei. Werden vereinbarte Kennenlerntermine jedoch kurzfristig (ab einer Woche vorher) durch den Kunden abgesagt oder nicht wahrgenommen, wird eine Aufwandspauschale von 150,00 € zzgl. bereits angefallener Reisekosten in Rechnung gestellt.
§ 5 Zahlungskonditionen und Liquiditätsschutz
- Umsatzsteuer: Alle Leistungen sind gemäß § 4 Nr. 21b UStG von der Umsatzsteuer befreit.
- Vorkasse: Sofern nicht anders vereinbart, ist das Gesamthonorar vor Beginn des ersten Termins zur Zahlung fällig.
- Zahlungsverzug: Die Zahlungsfrist beträgt 30 Tage ab Rechnungsdatum. Bei Verzug gelten die Regelungen des Gesetzes gegen Zahlungsverzug im Geschäftsverkehr.
- Forderungsmanagement: Der Auftragnehmer behält sich ausdrücklich das Recht vor, offene Forderungen bei Zahlungsverzug an Inkassounternehmen abzutreten oder zu verkaufen (Factoring). Bei ausstehenden Zahlungen ruht die Verpflichtung zur weiteren Leistungserbringung ohne Haftung für daraus resultierende Schäden auf Kundenseite.
§ 6 Mitwirkungspflichten und Unterrichtsrahmen
- Der Auftraggeber stellt die notwendige Infrastruktur (z. B. Beamer, Flipchart, Moderationsmedien) sowie Teilnehmerlisten bereit. Mängel in der Bereitstellung entbinden nicht von der Zahlungspflicht.
- Teilnehmerverhalten: Ein respektvoller und sachlicher Umgang wird vorausgesetzt. Bei massiven Störungen des Lehrbetriebs, die das Erreichen des Lernziels gefährden, behält sich der Auftragnehmer den Abbruch der Einheit vor. Ein Anspruch auf Erstattung besteht in diesem Fall nicht.
§ 7 Urheberrecht
Sämtliche ausgehändigten Unterlagen und Handouts sind urheberrechtlich geschützt. Eine Vervielfältigung oder Weitergabe an Dritte ist ohne schriftliche Genehmigung nicht gestattet. Im Rahmen einer beauftragten Inhouse-Schulung entstandene Materialien dürfen jedoch innerhalb der auftraggebenden Einrichtung für Schulungszwecke verwendet werden.
§ 8 Ausfall und Höhere Gewalt
- Bei krankheitsbedingtem Ausfall des Dozenten oder höherer Gewalt (z. B. Streik, Unwetter, Zugausfälle) entfällt das Honorar für den Kunden. Weitergehende Haftungsansprüche gegen den Dozenten sind ausgeschlossen. Ein Ersatztermin wird vorrangig angeboten.
- Kann eine Leistung aufgrund externer Faktoren (z. B. technischer Defekt beim Kunden) nicht erbracht werden, bleibt der Honoraranspruch bestehen. Alternativ kann die Leistung, sofern möglich, via Videokonferenz erbracht werden.
§ 9 Datenschutz und digitale Souveränität
- Digitale Souveränität: Der Auftragnehmer verzichtet bewusst auf US-basierte Anbieter. Die digitale Kommunikation und Datenverwaltung erfolgt über europäische Anbieter mit DSGVO-konformer Datenhoheit.
- Daten von Teilnehmern werden ausschließlich im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben zur Zertifikatserstellung und Dokumentation verarbeitet. Es gelten die Bestimmungen der DSGVO und des BDSG.
- Für Online-Schulungen kommen ausschließlich datenschutzkonforme Lösungen mit Sitz in der EU zum Einsatz.
- Weitere Informationen zur Datenverarbeitung enthält die Datenschutzerklärung.
§ 10 Schlussbestimmungen
- Gerichtsstand: Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist der Wohnort des Auftragnehmers (Niebüll/Flensburg), soweit der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.
- Anwendbares Recht: Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
- Salvatorische Klausel: Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Stand: 26. April 2026